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Poker Strategie: Gefährliche Gemeinschaftskarten
- Vermeiden Sie es, in die Falle zu gehen
Es gibt nichts Schlimmeres als dazusitzen und sich an seiner eigenen guten Pokerhand zu ergötzen, während die Gegenspieler mehr und mehr Geld in den Pot werfen – nur um daraufhin zu entdecken, dass man trotz allem doch nicht die beste Hand hat. Hier ein paar Szenarien, bei denen man besonders wachsam sein sollte:
3 Karten in der gleichen Farbe: Achten Sie auf einen Flush (oder Straight Flush)
Der erste und wichtigste Rat für Anfänger: Wenn drei Karten von derselben Farbe auf dem Tisch liegen, besteht die Möglichkeit, dass der Gegenspieler einen Flush hat. Es kann schwer einzusehen sein, dass z.B. zwei Asse plötzlich von zwei zufälligen passenden Karten geschlagen werden. Es tut weh, eine solche Hand hinzuwerfen – aber nicht ganz so weh, als wenn man alles setzt und das Unglück erst danach entdeckt.
Paar auf dem Tisch: Achten Sie auf Full House (oder einen Vierling)
Eine andere gefährliche Situation kann manchmal entstehen, wenn ein Paar auf dem Tisch liegt. Dadurch besteht plötzlich die Möglichkeit, dass einer Ihrer Gegenspieler ein Full House oder in seltenen Fällen einen Vierling hat. Deshalb können Sie in einem solchen Fall nicht mehr unbedingt sicher sein, dass Sie z.B. mit Ihrem Straight oder Flush gewinnen.
Haben Sie dagegen selbst einen Drilling auf der Hand, wenn ein Paar auf den Tisch kommt, haben Sie nun plötzlich ein Full House und können hoffen, dass Ihre Gegenspieler gleichzeitig entweder Flush oder Straight erzielt haben.
Straight
Es ist immer schwierig, einen Straight Draw zu erkennen, dies sind oft die Spielsituationen, die einen am meisten überraschen. Manchmal ist es außerordentlich schwer einzuschätzen, wann der Gegenspieler einen Straight erzielt hat.
Grundsätzlich sollte man wachsam sein, wenn man selber z.B. den niedrigsten Straight getroffen hat. Beispielsweise liegen 8, 9, 10 auf dem Tisch, und Sie haben selbst 6 und 7. Hier müssen Sie besonders aufpassen, wenn ein J oder eine 7 auf den Tisch kommt. Bereits jetzt besteht das Risiko, dass ein Gegenspieler einen höheren Straight (mit J, Q) erreicht.
In der Regel sind die Chancen, dass Ihre Gegenspieler einen Straight haben, in diesen Situationen größer, je höher die Karten sind, die auf dem Tisch liegen. Das liegt daran, dass die Spieler (richtigerweise) hauptsächlich hohe „zusammenhängende“ Karten spielen. Es wird daher häufiger konkurrierende Straights oder Straight-Draws geben, wenn der Flop beispielsweise 9, 10, J zeigt, als bei 3, 4, 5.
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